Chronik
Schon lange hegten Fürstenzeller Familien den Wunsch nach einem Kindergarten. So begaben sich am 01. Juli 1933 Dekan Groß und Bürgermeister J. Steinhögl zum Kloster Neustift/Ortenburg und baten um Schwestern für einen Kindergarten und eine Nähschule in Fürstenzell. Die damalige Provinzoberin, Mutter Columba, hat ihrem Wunsch entsprochen. Noch im gleichen Jahr 1933 wurde mit dem Bau begonnen, der im Juli durch H.H. Superior Dr. Riemer eingeweiht wurde und am 8. Juli 1934 seinen Betrieb unter der Leitung von Sr. Johanna Kick aufnahm. Die Kinder waren von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Kindergarten. Teilweise kamen ab Mittag auch Schulkinder, die für 10 Pfennige einen Teller warme Suppe bekamen. Die Eltern wussten ihre Kinder im Kindergarten bei den Schwestern bestens untergebracht und betreut.
Nach dem Tod von Sr. Johanna kam Sr. Hermana Brukmüller (+ 1973) als ihre Nachfolgerin nach Fürstenzell. Am 7. Oktober 1958 kam Sr. Makrina Seitz, die ihre Ausbildung als Kindergärtnerin in Würzburg gerade beendet hatte, nach Fürstenzell. Die Zahl der Kinder, die den Kindergarten besuchen wollten, wurde immer größer. Daher wurde ein Neubau in Erwägung gezogen. 1965 begannen die Arbeiten, so dass dieser am 18. August 1966 bezogen und am 20. Oktober 1966 durch Herrn Caritasdirektor Penzkofer eingeweiht wurde. Das Mutterhaus Neustift/Ortenburg blieb weiterhin Träger des Kindergartens. Am 06.10. wurde Sr. Makrina anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums von Caritasdirektor Unterhitzenberger mit dem Caritasabzeichen in Gold geehrt. Kinder aus Jägerwirth, Voglarn, Altenmarkt, Engertsham, Bad Höhenstadt, Dommelstadl, Neukirchen und Rehschaln kamen nach Fürstenzell in den Kindergarten. Da die Zahl der Kinder ständig stieg, entschloss man sich 6 Halbtagsgruppen zu bilden. Die Gruppen waren immer bis auf den letzten Platz belegt. Die Kinderzahl stieg bis auf 160. Es kamen viele Kinder aus der Umgebung nach St. Maria. Mit der politischen Initiative "Jedes Kind bekommt einen Kindergartenplatz", wurden in den umliegenden Orten Bad Höhenstadtund Jägerwirth eigene Kindergärten gebaut. Auch in Fürstenzell entstand mit der Arche Noah ein zweiter Kindergarten. Die Nachmittagsgruppen wurden aufgelöst. Nach 42 bewegten Kindergartenjahren wurde Sr. Makrina in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
- Im September 2004 übernahm Brigitte Krompaß, die seit September 1992 im Kindergarten arbeitet, die Leitung.
- 2005: Einrichtung einer Ganztagsgruppe
- 2006: Beginn der Krippengruppe und erste Aufnahme von behinderten Kindern
- 2006: Mittagessen im Kindergarten ist möglich
- 2008: Ferienbetreuung im August
Weitere Neuerungen sehen Sie in der Konzeption.
- 2010: Beginn des Krippenanbaus
- 2011: Generalsanierung des Kindergartens
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